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Zahnzusatzversicherung für Familien im Vergleich

Warum Einzelverträge sogar Vorteile bringen

Es gibt keinen Familientarif, doch ein Tarif-Mix spart Beiträge: Kinder ab 10 EUR, Erwachsene ab 17 EUR pro Monat.

Das Wichtigste in Kürze

  • check Einen klassischen Familientarif gibt es bei Zahnzusatzversicherungen nicht, jedes Mitglied benötigt einen eigenen Vertrag.
  • check Für eine vierköpfige Familie liegen die Kosten je nach Leistungsniveau zwischen 44 und 120 EUR pro Monat.
  • check Kinder brauchen vor allem Schutz für Kieferorthopädie, denn eine Zahnspange kostet zwischen 2.000 und 6.500 EUR.
  • check Schließen Sie den Vertrag für Ihr Kind vor dem sechsten Lebensjahr ab, bevor ein Behandlungsbedarf festgestellt wird.
  • check Ein Tarif-Mix aus KFO-Schutz für Kinder und Zahnersatz-Erstattung für Erwachsene senkt die Beiträge gezielt.
Zahnzusatzversicherung für Familien im Vergleich
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Inhaltsverzeichnis

1. Gibt es eine Zahnzusatzversicherung für Familien?

Wer eine Zahnzusatzversicherung für die Familie sucht, stößt schnell auf eine Besonderheit: Einen klassischen Familientarif, wie ihn die gesetzliche Krankenversicherung mit der beitragsfreien Familienversicherung anbietet, gibt es bei Zahnzusatzversicherungen nicht. Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag. Das gilt für Kinder genauso wie für Eltern.

Was auf den ersten Blick umständlich wirkt, hat einen konkreten Vorteil: Sie können den Tarif für jedes Familienmitglied an dessen Bedarf anpassen. Ein Kind im Grundschulalter braucht vor allem Schutz für Kieferorthopädie. Für Erwachsene zählt dagegen die Erstattung bei Zahnersatz, Kronen oder Implantaten. Mit getrennten Verträgen wählen Sie für jeden genau den Schutz, der passt.

Die Beiträge unterscheiden sich je nach Alter deutlich. Für Kinder zahlen Sie bei guten Tarifen ca. 10 bis 18 EUR pro Monat. Erwachsene zwischen 30 und 40 Jahren liegen bei ca. 17 bis 37 EUR monatlich, abhängig vom Leistungsumfang. Auch die Deutsche Familienversicherung, deren Name einen Familientarif vermuten lässt, versichert jedes Mitglied einzeln.

Quellen: Verbraucherzentrale

2. Was kostet die Versicherung für eine Familie?

Die Gesamtkosten einer Zahnzusatzversicherung für die ganze Familie hängen von drei Faktoren ab: dem Alter der Familienmitglieder, dem gewählten Leistungsniveau und dem Anbieter. Für eine vierköpfige Familie mit zwei Erwachsenen (Anfang 30) und zwei Kindern ergeben sich je nach Anspruch drei typische Preisstufen.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Monatsbeiträge in den drei Szenarien anfallen und welche KFO-Erstattung für Kinder jeweils enthalten ist.

Szenario Monatsbeitrag Familie KFO-Erstattung Kinder
Einstieg (z. B. Allianz MS75) ca. 52 EUR/Monat 75 %, max. 2.000 EUR
Mittelklasse (z. B. DKV Z90+PLS) ca. 92 EUR/Monat 100 %, max. 2.000 EUR
Premium (hohe KFO-Erstattung) ca. 100–120+ EUR/Monat 100 %, bis zu 8.000 EUR

Im Einstiegsszenario zahlt eine Familie mit dem Allianz Mein Zahnschutz 75 rund 51,64 EUR pro Monat: zwei Erwachsene je 17,39 EUR und zwei Kinder je 8,43 EUR. Die Zahnersatz-Erstattung liegt bei 75 %. Wer höheren KFO-Schutz für die Kinder möchte, landet beim DKV KombiMed Z90+PLS bei rund 91,72 EUR monatlich (zwei Erwachsene je 29,94 EUR, zwei Kinder je 15,92 EUR), dafür mit 90 % Zahnersatz-Erstattung und 100 % KFO bis 2.000 EUR.

Die Zahnzusatzversicherung für Familien kostet also zwischen rund 44 und 120 EUR pro Monat. Der Unterschied zwischen Einstieg und Mittelklasse liegt weniger am Grundschutz als an der KFO-Erstattung für Kinder. Ob sich die höheren Beiträge lohnen, zeigt sich oft erst, wenn eine Zahnspange tatsächlich ansteht.

Wie sich die Beiträge im Vergleich zu möglichen Behandlungskosten entwickeln, erklärt der Ratgeber Zahnzusatzversicherung Kosten: Was kostet welcher Schutz? .

Quellen: Stiftung Warentest

3. Kinder absichern: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Kieferorthopädische Behandlungen gehören zu den teuersten Posten in der Zahnmedizin für Kinder. Eine Zahnspange kostet zwischen 2.000 und 6.500 EUR. Ob die gesetzliche Krankenkasse mitzahlt, entscheidet die sogenannte KIG-Stufe, die Kieferorthopädische Indikationsgruppe.

Bei KIG-Stufe 3 bis 5 übernimmt die GKV die Behandlung, allerdings mit 20 % Eigenanteil als Vorleistung der Eltern. Diesen Anteil erstattet die Kasse erst nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurück. Werden zwei Geschwister gleichzeitig behandelt, sinkt der Eigenanteil für das zweite Kind auf 10 %. Bei KIG-Stufe 1 und 2 zahlt die GKV jedoch gar nichts. Die gesamten Kosten tragen die Eltern selbst.

Genau hier wird eine Zahnzusatzversicherung für Kinder mit Kieferorthopädie-Schutz relevant. Der Unterschied zwischen den Tarifen ist erheblich. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht das.

Rechenbeispiel: KIG-Stufe 2, Zahnspange für 3.500 EUR

Bei einer Zahnspange für 3.500 EUR mit KIG-Stufe 2 zahlt die GKV keinen Cent. Ohne Versicherung bleibt der volle Betrag bei den Eltern. Mit der UKV ZahnPRIVAT 100 (KIG 1 bis 5: 100 %, max. 5.000 EUR) sinkt der Eigenanteil auf 0 EUR. Mit dem Allianz Mein Zahnschutz 75 (75 %, max. 2.000 EUR) erstattet die Versicherung 2.000 EUR, sodass 1.500 EUR Eigenanteil bleiben.

Der richtige Zeitpunkt für den Abschluss liegt vor dem sechsten Lebensjahr. Ab diesem Alter wird ein KFO-Bedarf oft erstmals erkennbar. Die Versicherung muss vor der Diagnose bestehen, damit sie leistet. Wer wartet, bis der Zahnarzt eine Fehlstellung feststellt, kommt zu spät. Schließen Sie die Zahnzusatzversicherung für Kinder deshalb so früh wie möglich ab.

Welche Tarife für Kinder im Detail geeignet sind und welche KFO-Erstattungen die Stiftung Warentest-Sieger leisten, zeigt der Ratgeber Zahnzusatzversicherung für Kinder und Kieferorthopädie .

Quellen: TK | Barmer

4. Worauf sollten Familien bei der Tarifwahl achten?

Die beste Zahnzusatzversicherung für die ganze Familie ist kein einzelner Tarif, sondern ein durchdachter Tarif-Mix. Kinder und Erwachsene haben unterschiedliche Bedürfnisse. Ein Kinder-Tarif sollte vor allem einen starken KFO-Schutz bieten. Für Erwachsene zählt dagegen die Zahnersatz-Erstattung, da Kronen, Brücken und Implantate die größten Kostenposten sind.

Beim Zahnzusatzversicherung Familie Vergleich lohnt sich ein Blick auf die konkreten Leistungsunterschiede der Tarife. Die folgende Übersicht zeigt vier Tarife mit ihren Stärken und Schwächen.

Tarif Zahnersatz KFO Kinder PZR Zahnstaffel
Allianz MS75 75 % 75 %, max. 2.000 EUR 100 % ab Jahr 4 unbegrenzt
DKV Z90+PLS 90 % 100 %, max. 2.000 EUR 100 %, ohne Limit ab Jahr 4 unbegrenzt
UKV ZahnPRIVAT 100 100 % 100 %, max. 5.000 EUR (KIG 1–5) 100 %, ohne Limit ab Jahr 4 unbegrenzt
DFV Exklusiv 100 100 % 100 %, max. 2.000 EUR 100 %, max. 200 EUR/Jahr ab Jahr 5 unbegrenzt

Die UKV ZahnPRIVAT 100 bietet mit 5.000 EUR KFO-Erstattung bei KIG 1 bis 5 den stärksten KFO-Schutz in diesem Vergleich und ist ab Geburt abschließbar. Zusätzlich erstattet sie Prophylaxe ohne Jahreslimit, was für Familien mit mehreren Kindern ein spürbarer Kostenvorteil ist.

Fünf Kriterien helfen bei der Auswahl des passenden Zahnzusatzversicherung Familienpakets.

  • KFO-Erstattung: Deckt der Tarif KIG-Stufen 1 und 2 ab? Das ist der häufigste Grund, warum Eltern eine ZZV abschließen.
  • Zahnersatz-Prozentsatz: Mindestens 75 % Erstattung bei Kronen und Brücken, besser 90 % oder mehr.
  • PZR-Erstattung: Viele Tarife übernehmen die professionelle Zahnreinigung. Bei einer Familie mit vier Personen spart das 300 bis 600 EUR pro Jahr.
  • Wartezeiten: Die meisten Tarife bieten Sofortschutz ohne allgemeine Wartezeit. Ausnahme: Einzelne Anbieter haben bis zu sechs Monate Wartezeit für Zahnbehandlung.
  • Gesundheitsfragen: Kinder ohne Vorerkrankungen sind in der Regel einfach versicherbar. Bei Erwachsenen mit bestehenden Zahnproblemen kann die Tarifauswahl eingeschränkt sein.

Familien, die eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit suchen, finden bei den meisten Anbietern passende Angebote. Prüfen Sie vor dem Abschluss dennoch, ob eine Zahnstaffel die Erstattung in den ersten Jahren begrenzt.

Quellen: Verbraucherzentrale | TK

5. Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für Familien?

Ob sich eine Zahnzusatzversicherung für mehrere Personen in der Familie rechnet, hängt von der Lebenssituation ab. Drei Konstellationen zeigen, wann der Schutz besonders sinnvoll ist: Kinder im Schulalter, regelmäßige Prophylaxe und absehbarer Zahnersatz bei den Eltern.

Wann sich die Versicherung besonders lohnt

Familien mit Kindern zwischen sechs und vierzehn Jahren profitieren am meisten. In diesem Alter wird ein KFO-Bedarf häufig festgestellt. Die Kosten für eine Zahnspange liegen schnell im vierstelligen Bereich. Bei KIG-Stufe 1 oder 2 übernimmt die GKV nichts. Wer seinen Kinder-Tarif rechtzeitig abgeschlossen hat, spart im besten Fall den gesamten Betrag.

Auch die Prophylaxe macht einen Unterschied. Eine professionelle Zahnreinigung kostet 80 bis 150 EUR pro Sitzung. Bei zwei Terminen jährlich und vier Familienmitgliedern summiert sich das auf über 600 EUR im Jahr. Tarife wie der DKV Z90+PLS erstatten PZR zu 100 % ohne Limit. Die Beiträge für die Familie amortisieren sich allein durch die PZR-Erstattung zu einem erheblichen Teil.

Rechenbeispiel Zahnersatz

Ein Erwachsener benötigt eine Vollkeramikkrone für 1.200 EUR. Der GKV-Festzuschuss beträgt ohne Bonusheft 60 Prozent der Regelversorgung (Befund 1.1), das sind rund 239 EUR. Ohne Zusatzversicherung bleibt ein Eigenanteil von 961 EUR. Mit dem DKV Z90+PLS (90 % Erstattung) sinkt der Eigenanteil auf rund 96 EUR. Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für eine Familie? Bei nur einem Zahnersatz-Fall pro Elternteil innerhalb weniger Jahre spart die Familie mehrere hundert Euro.

Zusätzlich können Sie die Beiträge für die Zahnzusatzversicherung Ihrer Kinder steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Das senkt die tatsächliche Belastung weiter. Prüfen Sie Ihre letzte Steuererklärung, ob Sie diese Position bereits nutzen.

Quellen: KZBV | AOK

6. Fazit: Familie als Einheit absichern

Einen gemeinsamen Familientarif für die Zahnzusatzversicherung gibt es nicht. Doch genau das ist kein Nachteil. Individuelle Verträge erlauben es, den Schutz an den tatsächlichen Bedarf jedes Familienmitglieds anzupassen: Kinder brauchen KFO-Schutz, Erwachsene brauchen Zahnersatz-Erstattung.

Die Zahnzusatzversicherung für Familien lohnt sich vor allem dann, wenn Kinder im Grundschulalter sind und eine Zahnspange wahrscheinlich wird. Wer den Vertrag vor der Diagnose abschließt, kann bei KIG-Stufe 1 oder 2 mehrere tausend Euro sparen. Gleichzeitig refinanziert die PZR-Erstattung einen Teil der Beiträge für alle vier Familienmitglieder. Selbst ein einzelner Zahnersatz-Fall bei einem Elternteil kann den Eigenanteil um mehrere hundert Euro senken.

Starten Sie mit einem Tarifvergleich, der die Bedürfnisse jedes Familienmitglieds berücksichtigt. Achten Sie beim Kinder-Tarif auf KFO-Erstattung inklusive KIG 1 und 2, beim Erwachsenen-Tarif auf mindestens 75 % Zahnersatz-Erstattung. Je früher Sie abschließen, desto größer der Schutz, wenn er gebraucht wird.

Einen Überblick über alle Zielgruppen und deren spezifische Absicherungsbedürfnisse bietet der Ratgeber Zahnzusatzversicherung nach Alter und Lebenssituation .

7. Häufige Fragen

Nein, einen klassischen Familientarif wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es bei Zahnzusatzversicherungen nicht. Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag.

Das klingt zunächst aufwendig, hat aber einen Vorteil: Sie wählen für Kinder einen Tarif mit starkem KFO-Schutz und für Erwachsene einen mit hoher Zahnersatz-Erstattung. So zahlen Sie nur für den Schutz, den jeder tatsächlich braucht.

Vergleichen Sie Tarife getrennt nach Kinder- und Erwachsenenbedarf, statt nach einem Paketangebot zu suchen.

Eine vierköpfige Familie mit zwei Erwachsenen (Anfang 30) und zwei Kindern zahlt je nach Leistungsniveau zwischen ca. 44 und 120 EUR pro Monat.

Im Einsteigersegment liegt der Beitrag bei rund 52 EUR monatlich (z. B. Allianz Mein Zahnschutz 75). Wer höhere Erstattungssätze bei Zahnersatz und KFO möchte, zahlt im Mittelklasse-Bereich rund 92 EUR (z. B. DKV KombiMed Z90+PLS). Premium-Tarife mit hoher KFO-Erstattung kosten 100 bis 120 EUR und mehr.

Lassen Sie sich für jedes Familienmitglied ein individuelles Angebot erstellen, um die Gesamtkosten genau zu kennen.

Schließen Sie die Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind möglichst vor dem sechsten Lebensjahr ab. Ab diesem Alter wird ein kieferorthopädischer Behandlungsbedarf oft erstmals erkennbar.

Die Versicherung muss vor der Diagnose bestehen, damit sie leistet. Eine Zahnspange kostet zwischen 2.000 und 6.500 EUR. Bei KIG-Stufe 1 oder 2 zahlt die GKV nichts davon. Wer zu spät abschließt, bleibt auf den gesamten Kosten sitzen.

Prüfen Sie beim Abschluss, ob der Tarif KIG-Stufen 1 und 2 abdeckt, denn nicht alle Tarife leisten in diesem Bereich.

Ja, viele Tarife erstatten kieferorthopädische Behandlungen für Kinder. Die Erstattungshöhe unterscheidet sich allerdings deutlich zwischen den Anbietern.

Günstige Tarife erstatten 75 % bis maximal 2.000 EUR. Premium-Tarife wie die UKV ZahnPRIVAT 100 übernehmen bei KIG 1 bis 5 bis zu 5.000 EUR. Bei einer Zahnspange für 3.500 EUR kann der Unterschied zwischen 0 EUR und 1.500 EUR Eigenanteil liegen.

Achten Sie beim Tarifvergleich gezielt auf die KFO-Erstattung und ob KIG 1 und 2 eingeschlossen sind.

Ja, da jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag braucht, können Sie für Kinder und Erwachsene unterschiedliche Tarife oder sogar verschiedene Anbieter wählen.

Das ist sogar empfehlenswert. Kinder brauchen vor allem KFO-Schutz, Erwachsene eher eine hohe Zahnersatz-Erstattung. Ein Kinder-Tarif kostet ca. 10 bis 18 EUR pro Monat, ein Erwachsenen-Tarif ca. 17 bis 37 EUR. Mit einem gezielten Tarif-Mix sparen Sie Beiträge, ohne auf relevanten Schutz zu verzichten.

Erstellen Sie eine kurze Liste der Behandlungen, die für jedes Familienmitglied am wahrscheinlichsten sind, und wählen Sie den Tarif danach aus.

Ja, die Beiträge zur Zahnzusatzversicherung Ihrer Kinder können Sie als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Das gilt für alle Versicherungsbeiträge, die Sie als Versicherungsnehmer für Ihre Kinder zahlen.

Die steuerliche Entlastung hängt von Ihrem persönlichen Steuersatz und den bereits ausgeschöpften Vorsorgeaufwendungen ab. In der Praxis reduziert sie die effektive Beitragsbelastung um einige Euro pro Monat.

Tragen Sie die Beiträge in Ihrer nächsten Steuererklärung unter Vorsorgeaufwendungen ein und bewahren Sie die Beitragsrechnungen auf.

In den meisten Fällen nicht. Zahnzusatzversicherungen leisten nur für Behandlungen, die nach Vertragsabschluss diagnostiziert werden. Eine bereits festgestellte KFO-Notwendigkeit gilt als Vorerkrankung.

Deshalb ist der Abschlusszeitpunkt entscheidend: Schließen Sie die Versicherung ab, bevor der Kieferorthopäde eine Diagnose stellt. Prüfen Sie die Vertragsbedingungen genau, denn die Ausschlussklauseln unterscheiden sich zwischen den Anbietern.

Fragen Sie bei mehreren Anbietern gezielt nach, ob bereits diagnostizierte KFO-Behandlungen versichert werden können.

Nein, eine Mitversicherung wie bei der gesetzlichen Familienversicherung gibt es bei Zahnzusatzversicherungen nicht. Jedes Kind benötigt einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag.

Kinder sind allerdings deutlich günstiger zu versichern als Erwachsene. Gute Tarife kosten für Kinder ca. 10 bis 18 EUR pro Monat. Außerdem sind Kinder ohne bestehende Zahnprobleme in der Regel ohne Gesundheitsprüfung versicherbar, was den Abschluss unkompliziert macht.

Schließen Sie den Vertrag für Ihr Kind möglichst früh ab, bevor ein KFO-Bedarf festgestellt wird.

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